Spielberichte vergangener Spielzeiten finden Sie unter B-Juniorinnen-Archiv
Seit der Saison 2024/25 spielen unsere B-Juniorinnen in Kooperation mit dem TSV Loffenau im Rundenspielbetrieb.
Zum letzten Saisonspiel ging es bei sommerlichen Temperaturen nach Malsch. Die Juniorinnen taten sich von Beginn an schwer, ins Spiel reinzufinden. Zweikämpfe wurden nicht angenommen, Laufwege nicht gemacht und auch auf Bälle gewartet, statt dem Pass entgegenzukommen. So ging Malsch nach 25 Minuten nicht unverdient in Führung, als deren umtriebige Spielmacherin sich gegen zwei Verteidiger durchsetzte und unsere Torhüterin auf einen Schuss ins lange Eck spekulierte. Das frei gewordene kurze Eck war dann dankbar frei zum 1:0. Kapitän Lena signalisierte zur Trainerbank, ruhig zu bleiben, erhielt das Anspiel und setzte sich gegen mehrere Gegenspielerinnen durch, ehe sie aus 20 Metern aufs Tor schoss. Der Ball flatterte etwas und fiel mit etwas Mithilfe der Torhüterin zum 1:1 Ausgleich ins Netz. Das Spiel blieb jedoch weiter zerfahren und verschlafen.
Zur Pause wachgerüttelt und mit zwei Wechseln startete die zweite Hälfte. Nach sechs Minuten erlief die eingewechselte Magdalena einen Schnittstellenpass und lief verfolgt von zwei Verteidigern auf die Torhüterin zu, die den ersten Abschluss noch klären konnte. Der Abpraller landete jedoch in der Spielertraube um die beiden Verteidiger und Magdalena, welche am schnellsten schaltete und den Ball mit vollem Körpereinsatz über die Linie bugsierte. Nur zwei Minuten später, erneut ein Pass hinter die Abwehrreihe den die zweite Wechselspielerin Amina erlief und den Ball an der Torhüterin vorbei an den Pfosten schob. Von dort prallte er jedoch zentral vor das Tor, wo Laura ihn zum 1:3 einschob. Ein geglückter Start, der Mut machte, dass die Spielerinnen jetzt in der Partie angekommen sind. Malsch fing sich dann wieder und das Spiel fand nur noch im Mittelfeld statt. Die Spielmacherin der Gäste fasste sich dann ein Herz, tanzte drei Gegenspielerinnen aus und spielte den Ball vor dem Tor quer, wo die Stürmerin auf 2:3 (61‘) verkürzte. Das war der Startschuss für eine Schlussoffensive der Gastgeberinnen. Wir schwammen teilweise und mussten uns bei unpräzisen Abschlüssen bedanken, dass die Führung hielt. Kurz vor Schluss bekamen wir einen Pass ins Zentrum vor das Tor jedoch nicht geklärt, sondern legten ihn der Gegenspielerin vor die Füße, die zum 3:3 Ausgleich einschob (78‘). Mit der letzten Aktion zeigten wir unseren besten Spielzug über mehrere Stationen bis vors Tor, wo Raphaela leider 10cm vorbei zielte – das wäre eine sehenswürdige „last minute“ Entscheidung gewesen. So blieb es beim leistungsgerechten 3:3 Unentschieden, das wir mit einem wacheren Auftritt sicher in einen Sieg hätten verwandeln können.
Zweite Nullnummer in Folge zeigt sowohl die Defensivstärke, das kollektive füreinander Laufen und Kämpfen, aber leider auch die aktuell fehlende Konsequenz im Torabschluss. Endlich wieder im 9-vs.-9 stand uns die spielstärkste Mannschaft der Rückrunde gegenüber. Wir mussten gleich vier Ausfälle von Stammspielerinnen hinnehmen und bauten auch mit Blick auf die Spielweise der Gegner unser System um. Die Juniorinnen setzten das sehr gut um und liesen trotz klarer Spieldominanz der Gäste kaum gefährliche Chancen zu. Das was aufs Tor kam, fischte Yasmin heute bärenstark weg. Aber die Abwehrarbeit beschränke sich nicht nur auf die Defensive, sondern alle machten mit. Auch von zwei Spielunterbrechungen durch Platzverweise gegen Eltern der Gäste, liesen sich unsere Mädels nicht aus dem Konzept bringen. Die unqualifizierten und bei Jugendspielen völlig deplatzierten Kommentare wurden vom jungen Schiedsrichter konsequent mit Verweisen geahndet - man wusste nicht, ob die „Kinder“ auf dem Platz oder am Spielfeldrand stehen. Bei drei sehr aussichtsreichen Chancen verpasste man den Torerfolg nur knapp. Am Ende war es in einem unruhigen, zerfahrenen Spiel, stets unter Gegnerdruck, ein verdient erkämpftes 0:0. Mädels, das war eine sehr reife und starke Leistung!
Erneut im ungeliebten 7-vs.-7 ging es am Sonntag gegen Walzbachtal. Das Spiel war geprägt von vielen Zweikämpfen und technischen Fehlern auf beiden Seiten. Letztendlich ein Kampf um jeden Ball mit leichter Feldüberlegenheit für uns. So hatten die Gäste zweimal Glück, als ihre Torhüterin zunächst Raphaela außerhalb des Strafraums mit beiden Beinen erwischte und dann Lea im Strafraum zusammen mit einer Verteidigerin zu Fall brachte, dass die Schiedsrichterin über einen Pfiff hinwegsah. So ging es ohne wirkliche Torchancen in die Pause.
Wir stellten um und versuchten das Glück zu erzwingen, doch der letzte Biss, insbesondere im Angriffsdrittel, fehlte. Bei einer starken Ecke verpassten wir frei vor dem Tor den Ball und damit den vermutlich entscheidenden Lucky-Punch. Auch in der Schlussoffensive gelang es nicht, Torgefahr zu verursachen, weshalb am Ende das 0:0 ein leistungsgerechtes Ergebnis war, trotz leichter Feldüberlegenheit. Wenn man aber nichts gefährlich aufs Tor bringt, kommt auch nichts auf die Anzeigetafel.
Beim Spiel in Hagsfeld ging es gegen ein Team, das für uns bisher immer schwer zu bespielen war. Wir konnten jedoch das Spiel an uns nehmen und so auch durch Laura die verdiente Führung erzielen (11‘). Ein satter Strahl aus 20 Metern in den Giebel (30‘) läutete jedoch eine Schlussoffensive der Gastgeberinnen ein, die mit einem abgefälschten Schuss, der zur Bogenlampe wurde, noch vor der Pause mit 2:1 (36‘) in Führung gehen konnten.
Aus der Pause kamen wir wieder stärker und drückten auf den Ausgleich, den Amal per Freistoß auch erzielte (48‘). Bei einem Konter flutschte dann der Ball zum 3:2 aus spitzem Winkel durch, ehe wir in drei Konter in Folge liefen und so in acht Minuten vier Gegentore zum 6:2 Endstand fingen. Hier fehlte klar die Erfahrung, nicht die defensive Stabilität aufzugeben und auch einen Konter mal durch ein taktisches Trikotzupfen zu unterbinden. Schade, dass wir aus einem über 80 Minuten ausgeglichenen Spiel am Ende wegen zehn etwas kopfloser Minuten als klare Verlierer heraus gehen. Kopf hoch Mädels!
Ein zerfahrenes Spiel im ungewohnten 7-gegen-7 sahen zahlreiche Zuschauer am Sonntagnachmittag. Das 0:1 fiel nach einem Freistoß, der über unsere Torhüterin hinweg ins Netz fiel (17‘). Doch wir glichen nach einem Freistoß noch vor der Pause aus, der von Leonie als Steilpass in die Lücke gespielt und von Soraya vor der Torhüterin eiskalt verwandelt wurde (35`).
In Hälfte zwei kam es zu mehreren Unterbrechungen, was den Spielfluss stoppte. Buckenberg ging mit einem strammen Volleyschuss aus spitzem Winkel in Führung (50`) und wir verpassten zweimal den Ausgleich. So konnten die Gäste in einer Drangphase von uns durch einen Konter (70′) und eine kurz darauf durch eine Unachtsamkeit (72′) noch den 1:4 Endstand herstellen. Schade, da wäre mehr drin gewesen, aber die Fehlpässe und Stoppfehler verhinderten heute den Sieg.

Zum Rückrundenauftakt fuhren die B-Juniorinnen eine Stunde zum weitest entfernten Auswärtsspiel. Die Mannschaft startete gut und drückte die Gastgeberinnen in den ersten 10 bis 15min tief in die eigene Hälfte und übernahm die Spielkontrolle. Leider verpassten wir den Moment für den Abschluss. Dann schwappte das Momentum zu Büchig. Aus unnötigen kleinen Unachtsamkeiten fingen wir schnell drei Gegentore (28′, 32′, 35′).
In der zweiten Hälfte flachte das Spiel ab, weil wir stabiler standen, aber offensiv fehlten der Glaube und Wille, nochmal ranzukommen. Eine Großchance legten wir knapp am Pfosten vorbei und auch bei einer weiteren guten Chance war der Abschluss zu ungenau. So steht am Ende ein klares 3:0 in einem über 80 Minuten eher ausgeglichenen Spiel.
Am frühen Sonntagmorgen ging es für die Juniorinnen nach Kirrlach zur Hinrunde der Hallenkreismeisterschaft. Im ersten Spiel hieß der Gegner SpVgg Durlach-Aue 2, die jedoch in der Besetzung mit Team 1 getauscht hatten und somit die stärksten Spielerinnen aufs Feld schickten. Diese zeigten sich um 9:40 Uhr, vielleicht auch wegen den 30 Minuten mehr Schlaf durch die kürzere Anfahrt, sehr ballsicher und spielten uns teilweise schwindelig. So war das 0:5 auch in der Höhe verdient. Im zweiten Spiel ging es gegen FSV Buckenberg. Das Spiel war lange offen mit mehr Spielanteilen für uns. Leider mussten wir jedoch unmittelbar vor dem Schlusspfiff das entscheidende 0:1 hinnehmen, welches äußerst sehenswert und technisch anspruchsvoll war. Im letzten Spiel gaben die Spielerinnen alles, um den ersten Sieg zu holen, mussten sich gegen Ubstadt-Weiher jedoch mit einem 0:0 zufrieden geben. In Summe zeigten wir zwar nicht unsere beste Leistung, hätten jedoch mehr Punkte verdient gehabt. Durlach-Aue stand am Ende mit 10:0 Toren und 9 Punkten an der Spitze. In zwei Wochen kommt es zum Rückspieltag.
Letztes Auswärtsspiel der Saison und der „Rasen“ zeigte sich der Jahreszeit und hohen Frequentierung entsprechend - mehr Matsch als Rasen. Nicht nur die Rahmenbedingungen, sondern auch die sehr körperkontakt-orientierte Spielweise der Bilfinger trug zu einem dreckigen Spiel bei, was der junge Schiedsrichter mangels Erfahrung nicht früh genug unterband. Viele Zufallsprodukte und kaum Spielzüge waren zu sehen. Wenn wir einmal durch waren, wurden unsere Spielerinnen teils mit zwei Händen am Trikot gehalten, was leider auch nicht immer gesehen wurde. Dies steigerte den Frust auf unserer Seite und brachte uns etwas aus dem Spiel. Bei zwei Chancen hätten wir die Führung dennoch fast erzielt, eine Klärung auf der Linie und ein Pfostentreffer verhinderten dies jedoch.
In der Halbzeit appellierten die Trainer an die Mädels, bei ihrem Spiel zu bleiben und sich von den Spielchen nicht draus bringen zu lassen. Wir kamen auch stärker aus der Pause und machten Druck. Nach neun Minuten spielte Raphaela der durchgelaufenen Lena den Ball in den Fuß und diese entschied sich mit zwei Verteidigerinnen im Rücken zum Abschluss aus 16 Metern. Diesen schlug sie mit voller Wucht links oben ins Netz, weil sie die Torhüterin zu weit rechts stehen sah, die bei diesem Schuss auch machtlos dem Einschlag hinterher schaute. Bilfingen begann dann jedoch noch härter einzusteigen, um unser Spiel zu zerstören. Mehrere blaue Knöchel und Schienbeine belegten dies auch nach dem Spiel. Gerade in den letzten Minuten wurde es zur Abwehrschlacht und wir verteidigten die knappe Führung souverän bis zum Schlusspfiff. Die Freude war riesig, denn man hatte dem Druck standgehalten und zeigte sich mental gereift. Diese Erkenntnis wird am Dienstag helfen, wenn es gegen Buckenberg am letzten Spieltag im direkten Duell um Platz 3 geht. Ganz stark Mädels!
Auf dem Heimweg lies man sich den Sieg in der dönerbar nochmal gemeinsam gut schmecken.
Am Sonntag empfingen wir den FV Malsch. Bisher unterlagen wir in den Duellen jeweils, dies wollten wir heute jedoch ändern. Wir starteten dominant, auch wenn das Spiel auf schmierigem Geläuf durch den einsetzenden Regen auch viele Zufallsprodukte ergab. In Minute 16 gerieten wir durch fehlenden Zugriff in der Abwehr mit 0:1 in Rückstand, als die Stürmerin den freien Ball beherzt in die Maschen drosch. Doch das Team fand schnell wieder zur anfänglichen Sicherheit und drückte auf den Ausgleich. Leider brauchten wir vor dem Tor zu lange, um den Abschluss zu nehmen, wodurch die Bälle verteidigt wurden oder wir abgedrängt am Tor vorbeischossen. In Minute 25 flog ein Ball scharf von links vors Tor. Dort kämpften Laura und die Verteidigerin darum, kamen jedoch nicht dran. Am langen Pfosten war Lea eingelaufen und drosch den Ball mit viel Selbstvertrauen ins Tor. Auch in der Folge blieben wir am Drücker. Soraya traf mit ihrem starken Abschluss nur die Latte und Raphaela war vom Abpraller vor ihren Füßen zu sehr überrascht, sodass sie den Nachschuss nicht im Tor unterbrachte. Auch viele 1-gegen-1 Situationen vor dem Gästetor spielten wir nicht konsequent zu Ende, um uns mit dem 2:1 zu belohnen.
In der zweiten Hälfte flachte das Spiel ab, wobei wir durch ein Foul an Lea zu einem Elfmeter kamen. Soraya übernahm Verantwortung, doch die Torhüterin hielt den Strafstoß. So mussten wir bei einem Schuss aus spitzem Winkel kurz zittern, als unser Pfosten rettete, ehe wir zur Schlussoffensive ansetzten. 8 Ecken kurz vor Schluss und mehrere knapp verpasste Bälle reichten nicht, um den Siegtreffer zu erzwingen. Am Ende ein leistungsgerechtes 1:1, das mit etwas Glück und konsequenter Chancenverwertung auch gut zu einem Sieg gereicht hätte.
Mit 0:8, 0:6, 0:14 und 0:4 wartete mit dem ASV Hagsfeld unser „Angstgegner“. Etwas überraschend standen nur 8 Spielerinnen bei Hagsfeld auf dem Bogen beim 7er Spiel, welches wir nur gegen personell dezimierte Gegnerinnen spielen, da wir sonst im 9-gegen-9 antreten. Das Feld war sehr klein aufgebaut und der Rasen der Witterung geschuldet sehr schmierig. Unsere Spielerinnen starteten mit viel Respekt und Hagsfeld etwas Unvermögen. So entwickelte sich ein behäbiges Spiel, was eher durch Zufallsaktionen Chancen für beide Teams bereithielt. Nach 17 Minuten fasste sich Kapitän Lena ein Herz und dribbelte im Zentrum an. An der Gegenspielerin vorbei, lag der Ball 15 Meter vor dem Tor auf dem schwachen Fuß, doch auch mit diesem konnte sie den Ball platziert neben den Pfosten zum 0:1 einschieben. Wir erhöhten jetzt den Druck und konnten nach einer scharfen Ecke von Lena auf den langen Pfosten durch Amal auf 0:2 (27‘) erhöhen. Quasi im Gegenzug fiel durch einen Sonntagsschuss direkt unters Lattenkreuz der Anschluss für Hagsfeld, was auch den Pausenstand bedeutete.
Hagsfeld stellte um und lies die Torhüterin der ersten Hälfte im Sturm auflaufen, was unsere Abwehr etwas von der Rolle brachte. Nur sechs Minuten nach Wiederanpfiff fiel nach einem Pass auf die tief im Abseits (wird nur bei 9er Feld gepfiffen, bei 7er wird ohne gespielt) stehende Stürmerin der Ausgleich. Das Spiel wurde sehr zerfahren und wir verloren jeglichen Zugriff. Auch die langen Befreiungsschläge konnte unsere Offensive im 1:1 oder sogar 2:1 nicht nutzen. So fingen wir uns dann durch ein Ping-Pong-Tor und einen platzierten Flachschuss die Treffer zum 4:2 (68‘, 70‘). Mit dem Abpfiff, als die Köpfe schon hingen und man das Spiel auch mental schon beendet hatte, erzielte Hagsfeld den 5:2 Endstand. In Summe eine mehr als vermeidbare Niederlage, die wir trotz spielerischer Überlegenheit, wegen des Respekts aus der Historie gegen Hagsfeld einstecken mussten. Das gilt es jetzt abzuhaken, um in den beiden nächsten 50/50 Spielen mit etwas Spielglück die Punkte bei uns zu halten.
Am Freitagabend stand die Auswärtsfahrt zu unseren befreundeten Spielerinnen nach Linkenheim an. Gegen kein anderes Team spielten unsere Juniorinnen öfter. Die vier Duelle in Linkenheim gewannen immer die Gastgeber, bei den drei Spielen in Herrenalb konnten immer wir jubeln. Das Ziel heute war, diese Serie zu brechen und auswärts zu punkten. In einer wackligen Anfangsphase hatte Linkenheim gute Chancen in Führung zu gehen, weil wir nicht in die Zweikämpfe kamen. Yasmin hielt die Null jedoch teils spektakulär im Nachfassen fest. Nach ersten Wechseln fanden wir ins Spiel und erzielten kurz vor dem Pausenpfiff das erlösende 0:1, bei welchem Laura ihre Verteidigerin stehen lies und den Ball mit viel Wucht in die Maschen drosch.
Aus der Halbzeit kamen wir schwungvoll und legten etwas glücklich nach. Ein Freistoß von der Mittellinie fiel im Getümmel vor dem Tor auf den Fuß von Laura, die ihn zum 0:2 einschob. Kurz darauf zeigten unsere Mädels, was sie können. Einen Pass von Leonie nahm Amal auf, spielte mit dem zweiten Kontakt auf Lena, welche direkt auf Vanessa klatschen lies, die erneut schnell auf die startende Laura durchsteckte, welche aus spitzem Winkel flach ins lange Eck schob. Ihr dritter Treffer heute und das mit Applaus von beiden Bänken für diesen äußerst sehenswerten Spielzug. Wir tauschten munter durch, um jeder Spielerin ihre Spielzeit geben zu können und spielten auch neu sortiert sehr konzentriert weiter. Leider mussten wir jedoch mit dem Abpfiff das 1:3 hinnehmen, als die Torjägerin der Linkenheimer ihre ganze Qualität zeigte, welche sie zuvor gegen unsere bärenstarke Defensive um Maya und Leonie nicht ausspielen konnte. Serie zu unseren Gunsten gebrochen und vorübergehend auf Platz drei geklettert. Eine erfolgreiche Freitagsausfahrt.
Zum Abschluss des Wochenendes hatten die Juniorinnen Eisingen zu Gast, welche zu dieser Saison erstmals am Spielbetrieb teilnehmen. Wir mussten jedoch auf unsere eingespielte Abwehr (Leonie und Maya) verzichten, sodass wir das Spielsystem umstellten. Die Spielerinnen setzten dies jedoch super um und wir liesen in der ersten Hälfte keinen Torschuss zu. Vor dem gegnerischen Tor waren wir etwas zu verspielt und passten nochmal und nochmal zur Mitspielerin, anstatt zu schießen. So musste das 1:0 nach einer scharf getretenen Ecke von Mia fallen, welche Raphaela am langen Pfosten über die Linie drückte. Kurz setzte sich Isabell auf dem Flügel stark durch und passte hinter die Abwehr, wohin Laura einlief und den 2:0 Pausenstand erzielte.
Vorgabe in der Kabine: Wir halten die 0 und trauen uns vorne öfter zu schießen. Gesagt, getan, denn nach sechs Minuten dribbelte Amal im Zentrum an, spielte dann auf Laura, die sich um die Verteidigerin drehte und allein vor der Torhüterin zum 3:0 einschob. In der Folge erspielten wir uns mehrere gute Chancen, verpassten jedoch erneut den Abschluss oder vergaben die Chancen sehr leichtfertig. Defensiv bekam unsere Abwehr mehr zu tun und Yasmin musste auch ein paar Bälle abfangen. Jedoch schafften wir dies auch durch starken Einsatz und dem hinterher sprinten, um den Ball noch zu klären, sodass am Ende ein verdienter 3:0 Heimsieg stand. Neus Spielsystem stark umgesetzt, defensiv stabil gestanden, starker Einsatz von jeder Spielerin und die Chancenverwertung als einziger kleiner Wehrmutstropfen.
Die Juniorinnen fuhren am Samstag nach Wössingen. Gegen die JSG Walzbachtal war die Statistik ausgeglichen (1:0, 2:3), was ein spannendes Spiel versprach. In der ersten Minute vergab Raphaela frei vor dem Tor, dann übernahm Walzbachtal, weil wir nicht in die Zweikämpfe kamen. Nach 5 Minuten fingen wir uns das 0:1. Es dauerte, trotz Stabilisierung unserer 7, erst in Minute 28 der Ausgleich. Mit dem dann einsetzenden starken Regen kühlte das Spiel bis zur Pause ab.
Hälfte Zwei ließ die Trainer beider Teams um Jahre altern, da beide mit offenem Visier spielten. Das 1:2 (43') konterte Lena mit einem platzierten Schuss ins lange Eck (50'), ehe im Gegenzug erneut der Rückstand fiel (53'), den Lena per Freistoß aus 25 Metern ausglich (55'). In der Folge ergaben sich auf beiden Seiten 100%ige Chancen, die jedoch am Abschuss oder den starken Tothüterinnen scheiterten. Am Ende blieb der Luckypunch aus und beide trennten sich in einem sehr intensiven Spiel mit 3:3. Ein Blick auf die schlammig und klatsch nassen Trikots reichte aus, um das Spiel zusammenzufassen: kampfreiches, dreckiges Remis.

Mehrere krankheitsbedingte Ausfälle und verletzungsbedingte Wechsel dünnten den Kader am Sonntag aus. Dennoch kämpften wir aufopferungsvoll gegen die spielerisch überlegenen Gäste und liesen nur ungefährliche Abschlüsse zu. Zehn Minuten vor Schluss konnte Yasmin eine Flanke die zum Torschuss wurde zur Seite abwehren, dort war jedoch nur eine Stürmerin nachgelaufen, die den Ball über die am Boden liegende Torhüterin zum 0:1 lüpfte. Kurz danach eine erneute Flanke, die unsere Verteidigerin vor der Stürmerin erlief, jedoch rutsche ihr der Ball beim Befreiungsschlag über den Schuh ins eigene Tor. Mit dem Schlusspfiff entschied die Schiedsrichterin auf 9 Meter, was ebenfalls unglücklich war, da Maya den Ball wegschlug und die Stürmerin über ihren Schussfuß fiel. Diesen verwandelten die Gäste zum 0:3 Endstand. In Summe, gerade durch das Zustandekommen der Gegentore, eine unglückliche Niederlage, auch wenn die Gäste heute deutlich mehr Spielanteile hatten. Starker fight Mädels!
Die neu formierte Mannschaft der Gäste presste auf dem nassen Rasen hoch und setzte unsere Abwehr unter Druck. So entstand bei einem Abstimmungsfehler zwischen Abwehr und Torhüterin das 0:1, als die Stürmerin den Ball ins Tor spitzelte. Genauso überraschend fiel auch das 1:1 nach einer flachen Ecke, die an Freund und Feind vorbei zum langen Pfosten durchrutschte, wo Amal nur einschieben musste. Noch vor der Pause sorgte Laura mit einem sehr sehenswerten Schlenzer aus dem Halbfeld über die Torhüterin hinweg ins lange Eck für die 2:1 Führung.
Nach der Pause hatten wir mehr Zugriff aufs Spiel und Laura konnte nach Steckpass von Mia auf 3:1 erhöhen. Weitere sehr gute Chancen vergaben wir leider überhastet, sodass es bis kurz vor Schlusspfiff dauerte, ehe Zoe aus vierzehn Metern den Ball mit viel Wucht flach direkt neben dem Pfosten zum 4:1 Endstand einschob. In Summe ein verdienter Sieg, der bei konsequenter Chancennutzung in Hälfte Zwei höher ausfallen hätte müssen, jedoch durch die starke erste Hälfte der Gäste in Summer so in Ordnung geht.

Nachdem morgens bereits der AOK-Treff anstand, ging es für 10 Juniorinnen direkt im Anschluss weiter nach Karlsruhe. Im Wildpark fand der Supercup der Frauen statt, welchen die Frauen des FC Bayern (Meister und Pokalsieger) gegen die des VfL Wolfsburg (Vize-Meister) ausspielten. Durch viele Abgänge bei den Wölfinnen war die Favoritenrolle im Vorfeld bei den Bayern. Auch bei den Fans waren die Bayern im Übergewicht, was man bei der allgemein guten Stimmung während der Eröffnungsfeier jedoch nicht spürte, da hier gemeinsam einem guten Spiel entgegengefiebert wurde. So sagen auch Anhänger beider Teams und neutrale Zuschauer nach dem Einlaufen lautstark bei der Nationalhymne mit, ehe die Partie angepfiffen wurde.
In einer etwas einseitigen ersten Hälfte ging Bayern mit 2:0 in Führung. Für die meisten unserer Juniorinnen war dies jedoch egal, da sie allgemein die Atmosphäre im neuen Wildpark genossen und auch mit Spannung das Spiel beider Teams als neutrale Fußballfans bestaunten. In der zweiten Hälfte kam Wolfsburg nochmal ran und bis kurz vor Schluss war es mit 3:2 auch spannend. Dezimiert durch eine Gelbrote Karte beim Elfmeter zum 3:1 schwanden am Ende jedoch die Kräfte bei Wolfsburg und Bayern schoss ebenfalls per Strafstoß den 4:2 Endstand. Alle Tore wurden lautstark bejubelt und ebenso wie manche Spielzüge mit den Trainern analysiert. Nach der Pokalübergabe-Zeremonie gingen ein paar Spielerinnen noch auf Autogrammjagd, was jedoch ausfiel, da die Wölfinnen in den Kabinen verschwanden und die Bayern Spielerinnen sich nach kurzem Jubel vor dem Fanblock ans Auslaufen machten. So knipsten wir noch ein Gruppenbild unter dem Stadiondach, ehe wir uns wieder zur Bahn auf den Heimweg aufmachten. Auf der Heimfahrt wurde das Spiel und das drum herum nochmals besprochen, ehe die ein oder anderen die Müdigkeit überkam. Es war ein tolles Team-Event bei dem die Juniorinnen viel Spaß hatten und auch für viele erstmals ein Stadionbesuch anstand. Auch das gehört zum Vereinsleben dazu: besondere Erinnerungen schaffen, welche die Spielerinnen für immer behalten.

Die drei Fußballverbände in Baden Württemberg (Baden, Südbaden, Württemberg) fördern zusammen mit der AOK den Mädchenfußball. Hierfür wurde der „AOK-Treff Fußballgirls“ ins Leben gerufen, worüber die Vereine eine Starthilfe für ihr Engagement im Juniorinnen-Fußball bekommen. Neben der Leitung von vier Trainingseinheiten durch eine Trainerin des Verbands, stellt die AOK hier auch Trainingsmaterialien (Minitore, Leibchen, Hütchen, Stangen, Bälle) und Trainingsshirts für die Teilnehmerinnen zur Verfügung. Beim badischen Fußballverband fand seit Corona kein solcher Treff mehr statt. Umso stolzer sind wir als JSG, mit dem SC Schielberg als Ausrichter und Gastgeber, hier als erstes wieder Kooperationspartner sein zu dürfen.
Am Samstag, 30.08. war dann Vertreterinnen des badFV und der AOK zu Gast in Schielberg. Nach einer kurzen Eröffnung mit Dankesworten und der Unterschrift des Kooperationsvertrags, standen zwei Spielerinnen von den KSC-Damen den vierzehn anwesenden Juniorinnen und deren Eltern Rede und Antwort auf alle ihre Fragen zum sportlichen Werdegang und wie sie zu Fußball als Hobby kamen. Nach einer abschließenden Ball-Jonglage der Beiden, gab es ein Gruppenfoto, ehe es für die erste von vier Trainingsstunden auf den Platz ging. Die Juniorinnen hatten viel Spaß und die Übungen waren fordernd, sodass sie auch ins Schwitzen kamen. Auch die beiden KSC-Spielerinnen mischten sich mit unter die Trainingsgruppe und waren somit nah an den Juniorinnen dran, was unseren Spielerinnen sehr imponierte. Nach 90 Minuten war die Einheit zu Ende. Die Mädels bedankten sich bei Laura Heldt für das tolle Training und der AOK für die Trainingsshirts, die sie im Anschluss behalten durften.
Der SC Schielberg und auch die JSG Oberes Albtal bedanken sich herzlich beim badischen Fußballverband und der AOK für diese tolle Aktion, die den Mädchenfußball an der Basis fördert. Der Tag war ein voller Erfolg, denn die Juniorinnen hatten Spaß und auch den Funktionären bereitete es große Freude, wieder neue Spielerinnen an „die schönste Nebensache der Welt“ heran zu führen. Vielen Dank auch an Norina Michelfelder und Paulina Rothenberger vom KSC für ihre Zeit und die offenen Worte. Auch das Verteilen von Autogrammkarten durfte natürlich am Ende nicht fehlen und führte bei den Juniorinnen zu noch größerer Freude. Ein rundum gelungener Auftakt. Wir freuen uns auf die weiteren Trainingseinheiten mit bfv-Auswahltrainerin Laura Heldt.
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